Zum Hauptinhalt springen

Wissenswertes zu Marketing & Vertrieb

Wissen einordnen.
Besser entscheiden.

Welche Erkenntnisse helfen deinem Unternehmen wirklich weiter? Ich ordne Forschung zu Kundengewinnung, Kaufentscheidungen und Vertrieb ein – und übersetze sie in praktische Fragen für deine Strategie.

8 Themen · Quellen direkt am Inhalt · konkrete Praxisimpulse

Schnell erfassen. Bei Bedarf vertiefen.

8 Fragen,
die deine Strategie schärfen.

Die Kernaussage steht direkt am Thema. Öffne die Einordnung für Hintergründe, Quellen und den Bezug zu deiner Praxis.

InformationssucheWelche Kontaktpunkte helfen Kunden wirklich weiter?Website, Suche und persönlicher Austausch wirken zusammen. Die sinnvolle Gewichtung ergibt sich aus deinem Angebot und der Entscheidungssituation.Einordnung & Quellen

Befund & Einordnung

Die Webrooming-Studie von Aw und Kollegen untersucht, warum Menschen online recherchieren und anschließend im Geschäft kaufen. In der Befragung mit 280 auswertbaren Antworten spielen unter anderem Produkteigenschaften, Kundenbedürfnisse und die Eigenschaften der Kanäle eine Rolle.

Das ist ein Hinweis auf das Zusammenspiel von Kontaktpunkten – kein Nachweis einer festen Kanalverteilung für alle Branchen. Ein erklärungsbedürftiges B2B-Angebot braucht einen anderen Entscheidungsweg als ein vertrautes Alltagsprodukt.

Meine praktische Ableitung

Für deine Strategie

Betrachte den gesamten Weg: Wo entsteht der erste Kontakt, wo werden Fragen geklärt und was gibt Sicherheit vor der Anfrage?

  • Einstieg und Entscheidung getrennt betrachten
  • Website-Inhalte mit Beratung und Referenzen verbinden
  • Kunden nach ihrem tatsächlichen Entscheidungsweg fragen
Kundengewinnung als Gesamtsystem
In deinem Unternehmen ausprobieren

Frage deine nächsten drei Kunden, wo sie dich gefunden und welche Informationen ihnen vor der Anfrage geholfen haben.

Quellen zum Vertiefen

Direktlink zu diesem Thema
InformationssucheWas sagen Klicks über die Qualität deiner Inhalte aus?Ein Klick zeigt Aufmerksamkeit. Ob dein Angebot verstanden wird und zur richtigen Anfrage führt, musst du gesondert prüfen.Einordnung & Quellen

Befund & Einordnung

Joachims und Kollegen zeigen anhand von Blickbewegungen und Relevanzbewertungen: Suchklicks enthalten hilfreiche Informationen, sind aber verzerrt. Insbesondere die Position eines Ergebnisses beeinflusst, was gesehen und angeklickt wird.

Hohe Klickzahlen sind deshalb kein alleiniger Beleg für die inhaltliche Qualität oder geschäftliche Wirkung. Zielgruppe, Suchabsicht und der weitere Verlauf nach dem Klick gehören zur Einordnung. Die ursprüngliche Untersuchung erschien 2005; 2017 wurde sie im SIGIR Forum erneut veröffentlicht.

Meine praktische Ableitung

Für deine Strategie

Miss nicht nur Reichweite. Prüfe, ob Menschen die entscheidenden Informationen finden und ob daraus passende Kontakte entstehen.

  • Suchabsicht und Seiteninhalt abgleichen
  • Anfragen nach Qualität statt nur Menge bewerten
  • Unklare Leistungen und fehlende nächste Schritte erkennen
Websites in den Video-Audits genauer ansehen
In deinem Unternehmen ausprobieren

Prüfe bei deinen drei wichtigsten Einstiegsseiten, ob passende Besucher den nächsten Schritt erreichen – nicht nur, wie viele klicken.

InformationssucheErsetzt KI die klassische Suche?KI verändert den Zugang zu Informationen. Daraus folgt nicht automatisch, dass Suchmaschinen oder deine Website unwichtig werden.Einordnung & Quellen

Befund & Einordnung

Die SparkToro-/Datos-Auswertung von 2025 beobachtet wachsende KI-Nutzung bei gleichzeitig hoher Suchmaschinennutzung im untersuchten US-Desktop-Panel. Mobile Apps wurden nicht erfasst; die Ergebnisse sind keine universelle Marktprognose.

Aral, Li und Zuo untersuchen 2026 in einem Preprint Unterschiede zwischen KI-Antworten und klassischen Suchergebnissen. Sie berichten unter anderem eine geringere Quellenvielfalt in KI-Ergebnissen. Das beschreibt die untersuchten Systeme und Zeiträume, nicht automatisch das Verhalten deiner Kunden.

Meine praktische Ableitung

Für deine Strategie

Halte fachlich klare, gut strukturierte Website-Inhalte vor. Beobachte zusätzlich, welche Suchwege deine Zielgruppe tatsächlich nutzt und wie dein Angebot dort dargestellt wird.

  • Konkrete Kundenfragen verständlich beantworten
  • Belege, Autorenschaft und Angebot klar zuordnen
  • KI-Antworten prüfen, statt Sichtbarkeit vorauszusetzen
Sichtbarkeit strategisch entwickeln
In deinem Unternehmen ausprobieren

Stelle drei typische Kundenfragen in Suche und KI. Prüfe, welche Quellen und Angebote erscheinen und ob deine Inhalte die Fragen klar beantworten.

Kanalwahl & WirkungWelcher Marketing- oder Vertriebskanal lohnt sich?Ein allgemeines ROI-Ranking ersetzt keine Investitionsentscheidung. Entscheidend ist, welche Aufgabe ein Kanal in deinem Geschäft erfüllt.Einordnung & Quellen

Befund & Einordnung

Die internationale B2B-Pulse-Befragung von McKinsey aus 2024 beschreibt die Nutzung persönlicher, entfernter und digitaler Selbstbedienungs-Kontakte. Sie macht deutlich, wie wichtig Übergänge zwischen den Kanälen für die befragten B2B-Entscheider sind.

Eine solche Befragung ist kein kontrollierter Nachweis, dass ein bestimmter Kanal bei dir den höchsten Ertrag liefert. Auch Branchen-Benchmarks lassen sich nicht ohne Weiteres vergleichen: Kostenbasis, Zeitraum, Kundentyp und Erfolgsdefinition können verschieden sein.

Meine praktische Ableitung

Für deine Strategie

Vergleiche Kanäle anhand derselben wirtschaftlichen Logik: Was kosten passende Anfragen, wie viele werden zu Aufträgen und welcher Deckungsbeitrag bleibt?

  • Akquise, Bindung und Abschluss getrennt bewerten
  • Kosten und Messzeitraum einheitlich festlegen
  • Website, E-Mail und persönlichen Vertrieb zusammen betrachten
Investitionsrahmen und Einstiege ansehen
In deinem Unternehmen ausprobieren

Vergleiche zwei Kanäle anhand derselben Kostenbasis: qualifizierte Anfragen, Aufträge und Deckungsbeitrag im gleichen Zeitraum.

VerkaufsgesprächeWarum kann die „Ja-Straße“ Widerstand auslösen?Gute Gespräche helfen bei einer Entscheidung. Eine Reihe erzwungener Zustimmungen kann dagegen als Einschränkung erlebt werden.Einordnung & Quellen

Befund & Einordnung

Die Reaktanzforschung beschäftigt sich damit, wie Menschen auf wahrgenommene Einschränkungen ihrer Freiheit reagieren. Der Überblick von Steindl und Kollegen fasst unterschiedliche Befunde und offene Fragen dazu zusammen.

Daraus lässt sich nicht ableiten, dass jede „Ja-Straße“ scheitert oder dass eine bestimmte Gesprächstechnik immer wirkt. Die Übertragung auf Verkaufsgespräche ist eine praktische Einordnung – keine pauschal bewiesene Abschlussformel.

Meine praktische Ableitung

Für deine Strategie

Stelle Fragen, auf die ein ehrliches Nein möglich ist. Kläre Bedarf, Einwände und Erwartungen, bevor du eine Lösung anbietest.

  • Offene Fragen statt vorgegebener Zustimmung
  • Einwände verstehen statt wegargumentieren
  • Den nächsten Schritt gemeinsam vereinbaren
Verkaufsgespräche strategisch verbessern
In deinem Unternehmen ausprobieren

Nimm drei Fragen aus deinem Verkaufsgespräch. Formuliere sie so um, dass ein ehrliches Nein möglich ist.

Quellen zum Vertiefen

Direktlink zu diesem Thema
Zielkundenauswahl & aktive AkquiseWann lohnt sich Kaltakquise – und für welche Zielkunden?Fokus statt bloßer Menge: Abschlusschance, erwarteter Kundenbeitrag und Akquisitionsaufwand gehören zusammen. Die Adressliste ist damit eine wirtschaftliche Entscheidung, nicht nur administrative Vorarbeit.Einordnung & Quellen

Rechenmodell · keine Studienergebnisse

Die bessere Quote ist nicht automatisch das bessere Geschäft.

Frei gewählte Annahmen aus dem Beispiel: Kundenwert als erwarteter Deckungsbeitrag über die Beziehungsdauer, vor Akquisitionskosten. Alle Beträge netto.

Erwarteter Kundenbeitrag je bearbeitetem Account

Zwei fiktive Zielgruppen im WirtschaftlichkeitsvergleichModell A: 2 Prozent Abschlusschance mal 30.000 Euro Kundenbeitrag ergibt 600 Euro Erwartungswert; abzüglich 80 Euro Akquise bleiben 520 Euro. Modell B: 5 Prozent mal 500 Euro ergibt 25 Euro; abzüglich 80 Euro bleiben minus 55 Euro. Gleiche lineare Balkenskala, keine gemessenen Kundenresultate. Modell A · 2 % Abschlusschance Modell A: 600 € vor Akquise 600 € Modell B · 5 % Abschlusschance Modell B: 25 € vor Akquise 25 € Gestrichelt: 80 € Aufwand je Account

Die Balken zeigen den erwarteten Beitrag vor Akquise auf derselben linearen Skala. Die Kostenmarkierung liegt bei 80 €. Eine höhere Abschlusschance allein macht den Aufwand nicht wirtschaftlich.

Rechnung im Detail
Vereinfachtes Modell pro bearbeitetem Account
GrößeModell AModell B
Abschlusschance2 %5 %
Kundenbeitrag vor Akquise30.000 €500 €
Erwartungswert je Account600 €25 €
Aufwand je Account80 €80 €
Erwarteter Beitrag nach Akquise520 €-55 €
Abgeleitete CAC je Neukunde4.000 €1.600 €

Modell A

2 % × 30.000 € = 600 €

+520 €

erwarteter Beitrag je Account
nach 80 € Akquisitionsaufwand

Modell B

5 % × 500 € = 25 €

−55 €

erwarteter Beitrag je Account
nach 80 € Akquisitionsaufwand

Entscheidungsgröße: Abschlusswahrscheinlichkeit × Kundenbeitrag − Aufwand je Account.

Account-Aufwand ist nicht CAC pro gewonnenem Kunden: Im vereinfachten Modell ergeben sich 4.000 € bzw. 1.600 € CAC. Annahmen müssen geprüft werden; Fixkosten, Zahlungszeitpunkte und Abzinsung sind hier nicht modelliert. Kein Gewinn- oder Renditeversprechen.

Befund & Einordnung

RAIN Group berichtet aus einer Befragung von 489 Outbound-Verkäufern: Top-Performer erzielen aus 100 Zielkontakten 52 Ersttermine bzw. vergleichbare Konversionen, die übrigen 19. Das beschreibt frühe Vertriebsschritte, nicht 52 gewonnene Kunden. Besseres Targeting, relevante Nutzenangebote und individuellere Gespräche gehen dort mit besseren Ergebnissen einher; daraus folgt kein isolierter Kausalnachweis für die Adressauswahl.

Forrester nennt für 2024 eine am häufigsten berichtete ABM-ROI-Steigerung von 21–50 % gegenüber Nicht-ABM. Das sind Selbstauskünfte befragter ABM-Entscheider, keine allgemeine Renditegarantie für Kaltakquise. Bessemer erläutert im Cloud-/SaaS-Kontext, warum Kundenwert, Marge und Akquisitionskosten zusammen bewertet werden müssen. Für dein Geschäftsmodell zählt die eigene Wirtschaftlichkeit – nicht ein übertragenes Branchenversprechen.

Meine praktische Ableitung

Für deine Strategie

Definiere ein passendes Zielkundenprofil: erkennbarer Bedarf, konkrete Situation, Entscheidungsspielraum und realistischer Kundenbeitrag. Schätze anschließend Abschlusschance und den vollständigen Aufwand je bearbeitetem Account. Erst dann entscheide, ob persönliche Akquise, Empfehlungen, Marketing oder ein stärker automatisierter Weg passt. Kleinere Aufträge sind nicht grundsätzlich unattraktiv; sie brauchen gegebenenfalls einen anderen Vertriebsprozess.

  • Kundenwert als Deckungsbeitrag über die Beziehungsdauer schätzen, nicht als bloßen Umsatz
  • Recherche, Kontaktversuche, Qualifizierung, Angebote und Follow-up in den Aufwand einbeziehen
  • Daten und Annahmen mit eigenen Ergebnissen überprüfen; Kontaktmenge und Abschlussquote nicht isoliert steuern
  • Geeignete Kontaktwege vor der Ansprache auf Zulässigkeit prüfen und klare Absagen respektieren
Zielkundenauswahl und Vertriebsprozess verbinden
In deinem Unternehmen ausprobieren

Prüfe bei deinen drei wichtigsten Einstiegsseiten, ob passende Besucher den nächsten Schritt erreichen – nicht nur, wie viele klicken.

Quellen zum Vertiefen

Direktlink zu diesem Thema
Follow-up & VertriebsprozessDer vergessene Umsatz liegt im Follow-upDranbleiben zahlt sich aus: Einen passenden Lead nicht nach ein oder zwei Versuchen abschreiben. Entscheidend sind relevante Kontaktanlässe, ein klarer Prozess und das richtige Maß.Einordnung & Quellen

Dranbleiben mit System

Der vergessene Umsatz liegt im Follow-up.

Kontaktchancen nicht vorschnell abschreiben – ohne aus Nachfassen Dauerbeschallung zu machen.

Kontaktquote nach Sequenzlänge

Kontaktquoten für Sequenzen mit ein bis zwölf VersuchenDurchschnittliche Kontaktquote nach der Anzahl der Versuche pro Sequenz. 1 Versuch: 22,9 Prozent; 2 Versuche: 39,5 Prozent; 3 Versuche: 35,2 Prozent; 4 Versuche: 33,8 Prozent; 5 Versuche: 28,4 Prozent; 6 Versuche: 30,1 Prozent; 7 Versuche: 38,9 Prozent; 8 Versuche: 14,3 Prozent; 9 Versuche: 12,0 Prozent; 10 Versuche: 13,0 Prozent; 11 Versuche: 13,2 Prozent; 12 Versuche: 6,1 Prozent; Vergleich verschiedener Sequenzlängen, keine kumulative Erfolgswahrscheinlichkeit eines einzelnen Leads. 0%15%30%45% 1 Versuche pro Sequenz: 22,9 % Kontaktquote 22,9% 1 2 Versuche pro Sequenz: 39,5 % Kontaktquote 39,5% 2 3 Versuche pro Sequenz: 35,2 % Kontaktquote 3 4 Versuche pro Sequenz: 33,8 % Kontaktquote 4 5 Versuche pro Sequenz: 28,4 % Kontaktquote 5 6 Versuche pro Sequenz: 30,1 % Kontaktquote 6 7 Versuche pro Sequenz: 38,9 % Kontaktquote 38,9% 7 8 Versuche pro Sequenz: 14,3 % Kontaktquote 14,3% 8 9 Versuche pro Sequenz: 12,0 % Kontaktquote 9 10 Versuche pro Sequenz: 13,0 % Kontaktquote 10 11 Versuche pro Sequenz: 13,2 % Kontaktquote 11 12 Versuche pro Sequenz: 6,1 % Kontaktquote 6,1% 12

Anzahl Kontaktversuche pro Sequenz (1–12)

Deutlicher Rückgang ab acht Versuchen: 38,9 % bei sieben gegenüber 14,3 % bei acht; die Werte für 9–12 bleiben deutlich niedriger.

Reale Gruppenmittelwerte aus der separaten Cadence-Analyse, gedruckte Seite 02. Die Linie verbindet Vergleichswerte – sie zeigt nicht den Verlauf desselben Leads. Für 13–15 Versuche enthält diese Grafik keine Messwerte. Alle zwölf Werte stehen in der Tabelle.

Messwerte als Tabelle
Kontaktquote nach Sequenzlänge
VersucheKontaktquote
122,9 %
239,5 %
335,2 %
433,8 %
528,4 %
630,1 %
738,9 %
814,3 %
912,0 %
1013,0 %
1113,2 %
126,1 %
machen höchstens fünf Follow-up-Versuche
81 %Verkäufer in der XANT-Auswertung · Bericht 2021
mehr Verbindungen bei sieben oder mehr Versuchen
+15 %XANT-Kurzbefund 2021 · kein Umsatz- oder Abschlussplus
Versuche im Schnitt der zehn kontaktstärksten Sequenzen
6,7Separate Cadence-Analyse · keine allgemeine Mindestzahl
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen XANT-Auswertungen. Sie lassen sich nicht zu einer Umsatzprognose verrechnen. Mehr Verbindungen sind kein belegtes Abschluss- oder Umsatzplus; die Überschrift ist ein Vertriebsimpuls.

Befund & Einordnung

XANT berichtet 2021: 81 % der Verkäufer in der Auswertung machen höchstens fünf Follow-up-Versuche; sieben oder mehr Versuche gehen mit 15 % mehr Verbindungen einher. Das sind erreichte Kontakte, keine Abschlüsse. Eine separate Cadence-Analyse nennt durchschnittlich 6,7 Versuche für ihre zehn kontaktstärksten Sequenzen – nicht für alle erfolgreichen Leads.

Die Persistenz-Infografik beschreibt rund 30 Millionen Kontaktversuche von mehr als 10.000 Playbooks-Nutzern in Nordamerika, erfasst 2018–2020. Die separate Cadence-Analyse untersucht 479.140 Aktivitäten in 1.456 Sequenzen und beobachtet deutlich niedrigere Kontaktquoten bei längeren Sequenzen nach sieben Versuchen. Beide sind historische Anbieteranalysen, keine allgemeingültige oder kausale Erfolgsformel. Die 15-%-Aussage weist die Vergleichsbasis im Kurzbefund nicht näher aus.

Meine praktische Ableitung

Für deine Strategie

Nicht siebenmal nerven, sondern mit passenden Kontaktanlässen verlässlich nachfassen. Für einen guten Lead eine überschaubare Sequenz planen und dokumentieren. Bleibt eine Antwort aus, kann nach etwa sieben aktiven Versuchen eine anlassbezogene Wiedervorlage oder passendes Nurturing sinnvoller sein. Das ist meine praktische Ableitung, keine starre Vorgabe der Studien.

  • Jeder Kontakt braucht einen relevanten Anlass oder neuen Nutzen
  • Abstände, passende Kontaktwege und den nächsten Schritt bewusst planen
  • Klare Absagen respektieren; offene Kontakte statt endloser Wiederholungen in die Wiedervorlage geben
Follow-up als Teil deiner Vertriebsstrategie

Quellen zum Vertiefen

Direktlink zu diesem Thema
EntscheidungsfindungWie wirken Design, Inhalte und Kundenstimmen zusammen?Ein guter Ersteindruck öffnet die Tür. Verständliche Inhalte und glaubwürdige Erfahrungen helfen, ein Angebot einzuordnen.Einordnung & Quellen

Befund & Einordnung

Lindgaard und Kollegen zeigen in Experimenten, wie schnell Urteile über die visuelle Attraktivität einer Website entstehen können. Die Nielsen-Befragung von 2015 beschreibt das Vertrauen in Empfehlungen, Kundenmeinungen und Unternehmens-Websites.

Das sind unterschiedliche Untersuchungsfragen: visueller Ersteindruck ist nicht dasselbe wie Kaufentscheidung. Die historischen Befragungswerte sind außerdem keine aktuelle Conversion-Prognose für eine einzelne Website.

Meine praktische Ableitung

Für deine Strategie

Verbinde eine klare Gestaltung mit präzisen Leistungsinformationen und echten, nachvollziehbaren Referenzen. Zeige nicht nur Lob, sondern Ausgangslage, Beitrag und Ergebnis.

  • Nutzen und Orientierung schnell erkennbar machen
  • Kundenstimmen mit konkreten Projekten verbinden
  • Kontakt und nächsten Schritt leicht auffindbar halten
So sieht das in meinen Referenzen aus
In deinem Unternehmen ausprobieren

Zeige einer passenden Testperson eine Leistungsseite. Frage anschließend, was du anbietest, für wen es passt und was sie als Nächstes tun würde.

Quellen zum Vertiefen

Direktlink zu diesem Thema

Fachliche Einordnung: Oktober 2026. Studien, Branchenanalysen und praktische Empfehlungen sind als solche kenntlich gemacht. Die verlinkten Veröffentlichungsjahre helfen dir, die zeitliche Aussagekraft einzuordnen.

Das Zusammenspiel sichtbar machen

Von der Informationssuche
zur Entscheidung.

Das Arbeitsmodell verbindet digitale Informationen, persönliche Gespräche und soziale Bestätigung. Entscheidend für deine Strategie ist ihr Zusammenspiel.

Arbeitsmodell · keine allgemeingültigen Messwerte

Arbeitsmodell: digitale und persönliche Kontaktpunkte auf dem Weg zur Entscheidung Grafik vergrößern
Arbeitsgrafik aus der bisherigen Wissenssammlung. Die Prozentwerte sind modellhafte Gewichtungen, keine allgemeingültigen Kanalanteile. Für dein Unternehmen prüfen wir die tatsächlichen Kontakt- und Entscheidungswege.

Vom Wissen zur Umsetzung

Was davon macht
bei dir den Unterschied?

Eine Erkenntnis ist noch kein Maßnahmenplan. Ich verbinde Geschäftsmodell, Positionierung, Marketing, Vertrieb und Technik zu einer Strategie, die sich umsetzen lässt.

Vom Wissen zum Plan

Ein Tag für deine Prioritäten.

Im persönlichen 1:1-Strategieworkshop entsteht aus deiner Ausgangslage ein konkreter 30-Tage-Aktionsplan. Leistungsumfang und Preis kannst du vor der Buchung in Ruhe prüfen.

Strategie-Workshop ansehen →
Datenschutz nach Ihrer Wahl